News | Presse und Medien 2018

09.09.2018 – MXoN Team Germany

MXoN: Deutsches Dream Team Roczen, Nagl und Jacobi steht

  • Max Nagl trotz erneuter Operation zuversichtlich
  • Ken Roczen freut sich auf seinen Einsatz
  • Henry Jacobi nach einer starken Saison bereit für den Höhepunkt des Jahres

Gaildorf. Das deutsche Trio für das Motocross-Event des Jahres steht: Ken Roczen, Max Nagl und Henry Jacobi werden Deutschland beim Motocross der Nationen in Red Bud/USA (6./7. Oktober) vertreten. Im Rahmen des ADAC MX Masters in Gaildorf wurde das Team Germany am Samstag offiziell vorgestellt.  … Mehr in der PDF!

 


MXoN: Vorbereitungen in vollem Gange
Die Planungen des deutschen Teams laufen auf Hochtouren
20.07.2018

Der Austragungsort des MXoN 2018 in den USA erfordert besondere Planung.

Auch wenn es noch rund drei Monate dauert, bis die Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft am 7. Oktober in Red Bud/USA stattfindet, sind die Vorbereitungen für den Auftritt der deutschen Mannschaft schon längst im Gange. „Die ersten Planungen dazu haben schon im Frühjahr begonnen“, erklärt Wolfgang Thomas, der Teamchef der deutschen Mannschaft. „Durch den Austragungsort in den USA, ist dieses Jahr nicht nur der finanzielle Aufwand noch höher als sonst, sondern auch die Organisation muss frühzeitig angegangen und sorgfältig geplant werden.“

Neben dem Personal, müssen natürlich auch die Motorräder in die Vereinigten Staaten gebracht werden. „Man kann das in Eigenregie angehen, aber es ist ein riesiger Aufwand alleine die ganzen Zollbestimmungen zu beachten und alle notwenigen Formulare zu beschaffen“, erklärt Thomas die Problematik. „Deshalb haben wir uns dazu entschieden, das Serviceangebot einer Partnerfirma von WM-Promoter Youthstream zu nutzen. Das ist nicht billig, aber so bekommen wir garantiert, dass unsere Bikes rechtzeitig zur Veranstaltung im Fahrerlager bereitstehen.“ Alleine dieser Transport schlägt mit rund 7.500 Euro pro Fahrer zu Buche, beziffert jedoch nur einen kleinen Teil des gesamten Budgets.

Auch die Reisekosten der Fahrer müssen gezahlt werden. Jeder Pilot und alle Teammitglieder erhalten eine Reisekostenpauschale, mit der sie ihre Anreise und Übernachtungskosten decken müssen. „Es gab Überlegungen Wohnmobile zu mieten und vor Ort an der Strecke zu übernachten, aber aufgrund der guten Infrastruktur in der Region, haben wir zusammen mit den Fahrern entschieden im Hotel zu übernachten“, schildert Thomas die Unterbringung vor Ort. „Für das Fahrerlager haben wir einen großen Truck vom amerikanischen Rock River Team gemietet. Dort haben wir genug Platz für Besprechungen, technische Arbeiten und die Fahrer können sich auch mal zurückziehen und sich etwas entspannen.“

Neben den Piloten und dem Teamchef, gehören auch Marcus Schiffer als Ansprechpartner für die Fahrer sowie Olaf Noack, Marcel Dornhöfer und Michael Windmüller zum Betreuerstab. Alle drei haben umfangreiche Erfahrung in sportrechtlichen Fragen und sind somit eine große Unterstützung für die gesamte Organisation und Abwicklung vor Ort. „Wir haben kein großes Budget und beschränken uns auf eine absolut nötige Kernmannschaft“, versichert Thomas. „Alle Teammitglieder haben viel Erfahrung und sorgen damit für eine problemlose Abwicklung. Bemerkenswert ist, dass die komplette Mannschaft ehrenamtlich tätig ist. Keiner im Team verdient beim MXoN Geld. Wir können lediglich die Unkosten erstatten.“

Das Budget ist zum Großteil gesichert, trotzdem sind weitere Sponsoren sehr willkommen. „Derzeit werden wir durch den ADAC, den DMSB sowie Ortema und LS2 unterstützt“, erklärt Teamchef Wolfgang Thomas. „Wir können durchaus noch Support gebrauchen und sind für Anfragen sehr offen. Da wir auf wenige starke Partner setzen, können wir unseren Sponsoren auch einiges bieten.“

 


 

19.05.2018 – MXoN Team Germany – Pressemitteilung 01 – PDF

MXoN: Deutsches Dream-Team in Sicht

Auch wenn es noch einige Monate dauern wird, bis die 71. Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft am 7. Oktober in Red Bud in den Vereinigten Staaten von Amerika ausgetragen wird, gibt es aus deutscher Sicht schon jetzt einigen Grund zur Freude … Mehr in der PDF!

 


 

MXoN: Ab nach Übersee
Das MXoN gastiert 2018 in den USA
04.07.2018

Die deutsche Mannschaft hat dieses Jahr eine lange Anreise.

Das Motocross der Nationen findet dieses Jahr am 6./7. Oktober in den USA statt. Schauplatz des wichtigsten Rennens der Motocross-Welt wird die Traditionsstrecke Red Bud MX im Bundesstaat Michigan sein. Der klassische Wiesenkurs mit griffigem Boden wird vor allem die europäischen Fahrer fordern, verkörpert er doch das typische Layout einer amerikanischen Motocross-Strecke wie kaum ein anderer Kurs auf der Welt. Tiefe Spurrillen, angsteinflößende Sprünge wie der weltberühmte „LaRocco’s Leap“ und die begeisterten lokalen Fans schaffen eine einzigartige Atmosphäre die beim MXoN sicher noch einmal gesteigert werden kann.

Für die deutsche Mannschaft bedeutet die Austragung in den USA natürlich gesteigerte Herausforderungen, denn neben Fahrern und Personal müssen auch die Motorräder der deutschen Equipe über den Atlantik geflogen werden. „Billiger wird der Spaß für uns sicher nicht“, erklärt Teamchef Wolfgang Thomas. „Aber wir werden trotzdem alles daran setzen einen sehr ordentlichen Auftritt vor Ort zu realisieren.“

Während also fast alle Teammitglieder eine besonders weite Anreise in Kauf nehmen werden, könnte sich auch ein Fahrer über ein „Heimspiel“ freuen. „Ich bin regelmäßig mit Ken Roczen in Kontakt und er hat mir seinen Start für Deutschland zugesagt“, versichert der Teamchef. „Natürlich unter der Voraussetzung, dass er gesundheitlich hundertprozentig fit ist.“

Mit der Teilnahme des Wahlamerikaners Roczen könnte 2018 ein ähnlich starkes Team zur Verfügung stehen wie 2012 beim historischen Sieg der Deutschen in Lommel/Belgien. „Max Nagl hat als langjähriger Teamkapitän eine immense MXoN-Erfahrung und Henry Jacobi entwickelt sich momentan sehr vielversprechend“, freut sich Thomas. „Zudem haben wir einen ganzen Pool an weiteren starken Fahrern, die für die Reise in die USA in Frage kommen. Ich denke dieses Jahr können wir also sehr zuversichtlich auf das Rennen blicken.“